Emile Parisien stand schon als Teenager mit den Grossen des Jazz auf der Bühne. Am Jazzfestival in Marciac, wo er die Mittelschule besuchte und Jazzunterricht nahm, luden ihn Musiker wie Wynton Marsalis oder Johnny Griffin zum Jammen ein. Als er 2004 sein eigenes Quartet gründet, legt Parisien, nun namensgerecht auch in Paris lebend, den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere. Inspiriert von Komponisten des 20. Jahrhunderts und Jazzern wie John Coltrane oder Wayne Shorter, besticht Parisiens Quartett durch einen starken expressionistischen Touch. Durch das blinde Verständnis untereinander erreichen die Bandmitglieder mittlerweile einen sehr persönlichen und unzweifelhaft modernen Ausdruck, der durch die Improvisation geprägt ist. „Original Pimpant“, das Debüt des Quartetts, bekam beste Kritiken nicht nur Frankreich, sondern auch in den USA, gerade weil es grossen Wert legt auf Zusammenspiel. Weit mehr als ein glänzender Solist, bietet das Emile Parisien Quartet eine superbe, schwer zu klassifizierende Musik des Kollektivs.
Emile Parisien ss
Julien Touéry p
Ivan Gélugne b
Sylvain Darrifourcq dr

