Mi 25 Aug 20 Uhr | Hauptbühne Phall Fatale

Zwei Sängerinnen, zwei Bässe, ein Laptop und ein Schlagzeug: Die ziemlich exzentrische Besetzung ist das Geheimnis hinter der ureigenen Klangwelt von Phall Fatale. Auch hier stehen Frauen im Zentrum, mit Joy Frempong eine alte Bekannte, mit Joana Aderi eine heisse Entdeckung der Schweizer Szene. So gegensätzlich die beiden Vokalistinnen auch klingen mögen, wenn sie zusammen singen, treiben sich Aderi und Frimpong gegenseitig zu Höchstleistungen an. Gegründet wurde das Projekt 2008 von Fredy Studer, dem Altmeister und Aushängeschild der Schweizer Schlagzeugzunft. Harte Grooves treffen hier auf spoken word und düstere Klanglandschaften. Phall Fatale schlägt Brücken zwischen Jazz und Elektronik, zwischen Song und Improvisation und zwischen Musik und Literatur: So kommt es, dass sich Bob Dylans poetisches „Desolation Row“ plötzlich in einem elektronischen Groove-Gewitter aus Schreibmaschinen-Beats widerfindet. Doch bei aller Abgedrehtheit sorgen die beiden Bässe (Daniel Sailer, John Edwards) jederzeit für einen starken, pulsierenden Boden. Musik, die wie gemacht scheint für einen Frühlingsspaziergang in einer ausgedienten Fabrik.

Joana Aderi   voc, elec
Joy Frempong  voc, elec
John Edwards  b
Daniel Sailer  b
Fredy Studer  dr

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