Intimities

Camille Émaille Improvisation-Percussion Solo

Kleine Metalle tanzen auf den Fellen, gespannte Drähte vibrieren, dunkle Impulse hallen auf der Bass-Drum: Wenn Camille Emaille ihr präpariertes Schlagzeug bespielt, wird sie ganz Rhythmus und Klang. Die junge französische Musikerin, die in Basel zeitgenössische Musik (Christian Dierstein) und Improvisation (Fred Frith) studiert hat, ist mir ihrer erfrischenden Direktheit, Sensibilität und Zielgerichtetheit bereits eine auffallende Musikerinnen-Persönlichkeit. Sie spielt in den Bands Escargot oder Ghoasts, arbeitet mit Schattentheatern oder Video-Künstlern oder tritt im Rahmen von «wild events» an ungewöhnlichen Orten wie in alten Tunneln oder unter Autobahnbrücken auf. In der Schweiz war sie in Trios mit dem Holzbläser Hans Koch zu hören. Am Manchester International Festival spielte sie 2018 im Ensemble, das Heiner Goebbels neues Werk «Everything that happened and would happen» uraufgeführt hat. Ihre Power und ihre Präsenz lässt sich vor allem an ihren improvisierten Solo-Konzerten erleben, an denen Camille Emaille auf Fellen und Metallen und mit einem feinst differenzierten Klangsensorium musikalische Räume baut. Handwerk, Intuition und Emotion komponieren mit.

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Camille Émaille perc

 

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