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Makaya McCraven

Wie Robert Glasper, Kamasi Washington oder Shabaka Hutchings gehört der in Chicago lebende Schlagzeuger Makaya McCraven zu einer neuen Liga von Musikern, die mit Hip Hop, R&B und den Produktionsmethoden elektronischer Künstler aufgewachsen sind. Sie verstehen sich als Teil einer globalen musikalischen Bewegung, in der Genres und Kulturen durchlässiger geworden sind. Ihr Zugang zum Jazz ist fern von Virtuosentum, wichtiger ist der Vibe. Jazz heisst im Falle vonMcCraven auch, dass die Tracks aus Live-Sessions entwickelt und nachträglich editiert werden, was wiederum an Teo Macero und Miles Davis erinnert, aber noch näher an der Hip Hop Praxis von Madlib oder J Dilla liegt. Sein Album «Universal Beings» hat McCraven in Los Angeles, New York, Chicago und London mit vier verschiedenen Ensembles aufgenommen. Da öffnet sich ein weites Feld von Hip Hop- und Ambient-Moods, aufgebrochenen Rhythmen und jazzigen Improvisationen. Es sind mehr flottierende Stimmungen mit einem hypnotischen Timbre als virtuos gebrettere Formeln, Free Play oder Abstract-Konzepte. Eine «Organic Beat Music», die auf eine entspannende Weise die Grenzen von Hip Hop/Elektronik und Jazz flüssiger macht, wie das für diese neue Generation von Musikern schlicht selbstverständlich ist.

Makaya McCraven online

Makaya McCraven
Marquis Hill
Greg Ward
Matt Gold
Jeremiah Hunt
dr, elec
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