Hauptbühne

Nate Wooley Battle Pieces

„Battle Pieces“ klingt nach einem Schlachtplan der Heftigkeiten, in dem Virtuositäten aufeinander knallen. Aber Virtuosität ist in diesem Fall nur das Grundvokabular. Der New Yorker Nate Wooley gehört mit Peter Evans oder Taylor Ho Bynum zu den aussergewöhnlichen neuen Trompetern, die das Instrument klanglich und spieltechnisch erweitern. Mit „Battle Pieces“ hat er ein Konzept entwickelt, das der landläufigen Improvisation neue Türen öffnet. Jedes Stück ist für einen Solisten entwickelt, der frei improvisiert, während die andern Musiker spontan auf ein Vokabular von inzwischen über 100 geschriebenen Sequenzen zurückgreifen. Das Resultat ist „social music“: Eine frei komponierte Improvisation, die sich fortlaufend wandelt, brüsk und sanft, melodisch und abenteuerlich. Mit den beiden Musikerinnen Ingrid Laubrock und Sylvie Courvoisier sowie dem vibraphonistischen Klangzauberer Matt Maron (The Claudia Quintet) hat Wooley nicht zufällig Künstler an Bord, die dem anspruchsvollen Konzept gewachsen sind. Und jederzeit selber über sich hinauswachsen können.

Nate Wooley Battle Pieces online

Nate Wooley
Ingrid Laubrock
Sylvie Courvoisier
Matt Moran
tp
ts
p
vib

 

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