Halle

Vula Viel

Dieses unkonventionelle, von Afro-Beat, Steve Reich-Jazz und Post-Punk befeuerte Trio ist eine Entdeckung aus Grossbritannien. Im Zentrum der Musik stehen die asymmetrisch-repetitiven Rhythmen des Gyil: Ein mächtiges Xylophon aus heiligem Holz, dass bei der community der Dagaare im Nordwesten Ghanas gespielt wird und ähnlich wie ein Balafon klingt. Die ausgebildete klassische Perkussionistin Bex Burch hat drei Jahre dort gelebt und sich ausgiebig dem Gyil, dem Dorfleben und der Feldarbeit gewidmet. Zurück in London gründete sie Vula Viel, was in der Sprache der Dagaare «gut ist gut» bedeutet. Das Trio mit dem Bassisten Tom Herbert (The Invisible, Polar Bear) und dem Schlagzeuger Jim Hart (Ralph Alessi, Gwilym Simcock) hat in den britischen Medien begeisternde Kritiken ausgelöst. Eingängige Melodien, polyrhythmische Gyil-Texturen, zuweilen fast gitarristische Bassriffs und breakbeat-mässige Impulse des Schlagzeugers sorgen für eine sehr eigenständige und vitale Musik. Bex Burch sagte zur Struktur ihrer Musik: «It’s not a jam session, it’s not improvised, it’s just new.»

Vula Vier online

Bex Burch
Tom Herbert
Jim Hart
gyil, voc
b
dr

 

Ticketschalter